313 Vogelarten.

Onduruquea ist ein wahres Paradies für Vogelfreunde, denn bisher wurden bei uns über 300 verschiedene Vogelarten identifiziert. Hier stellen wir Ihnen die sieben interessantesten Vögel vor:


Rosenpapagei (rosy-faced lovebird, Agapornis roseicollis)
Der kleine Rosenpapagei hat einen kurzen Schwanz und eine leuchtend grüne Farbe, nur die Unterseite ist er eher gelblich. Gesicht, Hals und Brust sind rosafarben. Rosenpapageien kommen in dieser Gegend relativ häufig vor, obwohl sie ihren Lebensraum je nach Nahrungs- und Wasserangebot auch häufig wechseln. Sie leben in trockenen Baumsavannen, verbuschten Halbwüsten oder in felsigem Gelände. Sie ernähren sich hauptsächlich von Körnern, von den Früchten der Lorbeer- und Korkbäume sowie von Feigen. Ferner fressen sie Beeren, Blumen und Grassamen; auch die Samen von Albizia- und Akazienbäumen sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung. Rosenpapageien leben in Kolonien und sind monogam. Sie bauen ihre Nester in Felsspalten oder Löchern. Sie bevorzugen auch die Gemeinschaftsnester der Siedelweber für ihre eigene Brut. Nur das Weibchen schafft das Baumaterial für die Nester heran, welches sie in ihren speziell geformten Rumpffedern transportiert. Sie brütet die Eier auch allein aus. Der Rosenpapagei ist einer der insgesamt 16 endemischen Vogelarten in Namibia.


Granatastrild (violet-eared waxbill, Granatina granatina)
Dieser Vogel ist mittelgroß und hat einen länglichen Schwanz. Die Männchen haben eine dunkle kastanienbraune Färbung, lilafarbene Wangen und einen roten Schnabel, während die Weibchen eher rostig gelbbraun gefärbt sind und ihre Gesichtsfarbe ein helleres Lila aufweist. Granatastrilden leben meist in Paaren oder in kleineren Familiengruppen. Sie bevorzugen dichtbewachsene Halbwüsten und trockene Gegenden. Sie fressen hauptsächlich Körner, aber auch Insekten und Nektar. Ihre kugelförmigen Nester sind in Dornenbäumen zu finden. Das Nest hat einen Seiteneingang und befindet sich entweder kurz über dem Boden oder in bis zu drei Metern Höhe. Die Königswitwe ist ein Brutparasit und legt ihre Eier zu denen des Granatastrilds, die bereits im Nest liegen.


Felsenadler (black eagle, Verreaux’s eagle, Aquila verreauxii)
Männchen und Weibchen sehen gleich aus, wobei das Männchen größer als das Weibchen ist. Wenn Felsenadler fliegen, kann man das weiße „V“ auf ihrem Rücken sehen, ebenso wie den weißen Rumpf. Felsenadler bewohnen felsige und bergige Gegenden. Hauptnahrung sind Klippdachse, so auch Äffchen, kleine Paviane, kleine Antilopen sowie Eichhörnchen und Hasen. Ihre Nester bilden eine große Plattform aus Zweigen und haben einen Durchmesser von etwa 1,5 bis zwei Meter. Sie befinden sich meistens auf unerreichbar hohen Felsen.

Gabelracke (lilac-breasted roller, Coracias caudatus)
Die Gabelracke ist relativ groß und die einzige Racke, deren Hals und Brust lila ist und deren Bauch eine blaue Farbe hat. Die Gabelracken kommen in dieser Gegend relativ häufig vor, sind lokale Zugvögel und in manchen Gegenden jeweils nur im Sommer oder Winter zu finden. Sie leben meistens in Savannen oder offenen Baumsavannen, aber auch in trockenen Gebieten, die weit entfernt von Wasserstellen liegen. Gabelracken sind Insektenfresser und ernähren sich von Heuschrecken, Grillen, Käfern und Schmetterlingen, aber auch von Eidechsen, Weichtieren und sogar kleinen Schlangen, Fröschen, kleinen Vögeln und Nagetieren. Sie leben monogam und bleiben territorial gebunden; das ausgesuchte Gebiet wird stets verteidigt. Ihre Nester befinden sich in zwei bis sechs Metern Höhe über dem Boden. Sie werden meistens in natürlichen Baumhöhlen gebaut, manchmal aber auch in den großen Löchern von Spechten.


Monteiro Toko (Monteiro’s hornbill, Tockus Monteiri)
Dieser Toko ist endemisch in Namibia. Männchen und Weibchen sehen gleich aus, wobei das Männchen meistens etwas größer ist und einen längeren Schnabel hat. Monteiro Tokos sind Nomaden und ziehen mit dem Regen. Außerhalb der Brutzeit bilden sie Schwärme. Von allen Tokos weltweit bewohnen sie die trockensten Gebiete, und leben in felsigen und hügeligen Gegenden mit Baumsavannen. Der Monteiro Toko ernährt sich nur selten von Körnern oder Früchten, sondern eher von Insekten oder kleinen Säugetieren. Während der Brut mauert sich das Weibchen in ein Baum- oder Felsloch ein.


Milchuhu (giant eagle owl, Verreaux’s eagle owl, Bubo lacteus)
Der milchig graue Milchuhu kann eine Größe von bis zu 62 cm erreichen. Das Männchen ist größer und schwerer als das Weibchen. Besonders auffällig sind die rosafarbenen Augenlider. Milchuhus bevorzugen trockene Savannen und Baumsavannen mit großen Bäumen. Sie leben auch an mit Bäumen gesäumten Wasserläufen. Ihre Ernährung ist vielseitig, denn sie erbeuten Vögel, Reptilien, Frösche, Fische und Arthropoden. Dieser Uhu lebt monogam und brütet seine Jungen in den Nestern von anderen Raubvögeln oder in denen des Hammerkopfs bzw. der Siedelweber oder Büffelweber aus.


Perlkauz (pearl-spotted owlet, Glaucidium perlatum)
Der Perlkauz ist die kleinste Eule im ganzen südlichen Afrika. Er hat keine Federohren und seine Augen sind gelb. Am Hinterkopf haben Perlkäuze ein Paar „falsche Augen“, um andere Tiere sowie ihre eigene Beute zu verwirren. Sie leben in Buschsavannen und in mit Akazienbäumen bewachsenen Gebieten. In der Regenzeit jagen sie auch Weichtiere, aber während der Trockenzeit ernähren sie sich von Insekten, Nagetieren, Fledermäusen, Eidechsen, Schlangen und kleinen Vögeln. Für ihre Brut nutzen sie die Nesthöhlen der Bartvögel oder Spechte oder sie suchen sich natürliche Baumhöhlen.

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