100 Jahre alte Bäume. Blumige Farbenpracht.

Naturliebhaber können auf unserer Farm unendlich viel entdecken und bewundern, ganz egal zu welcher Jahreszeit! Sie können sich, unter anderem, auf diese außergewöhnlichen namibischen Bäume freuen:


Kameldornbaum, Camel Thorn, Kameeldoring, Omumbonde, Acacia erioloba
Dieser Baum kann bis zu 20 Meter groß werden und hat einen dunklen, rauen Stamm. Die Krone ist sehr weit ausladend. Seine Blätter sind grau-grün und die bis zu 60 Millimeter dicken Dornen stehen immer gepaart. Von August bis November trägt der Baum kleine, gelbe, duftende Kätzchen. Die grauen Schoten wachsen von Dezember bis April, sind groß, dick, hart und brechen nicht auf. Kameldornbäume wachsen in trockenen Gegenden und bevorzugen sandigen Boden. Sie spenden sehr viel Schatten und besonders die Schoten werden gerne von Vieh und Wild gefressen. Das Holz ist sehr hart und eignet sich gut als Feuerholz. Kameldornbäume wachsen sehr langsam und können viele Hundert Jahre alt werden. Ihre Wurzeln reichen außergewöhnlich tief in die Erde und wachsen häufig bis zum Grundwasser. Sie sind die bekanntesten Bäume in Namibia.


Hirtenbaum, Shepherd’s Tree, Witgat, Omutendereti, Boscia albitrunca
Diesen Baum erkennt man an seinem weiß-grauen, verdrehten Stamm und der runden Krone. Er wird bis zu zehn Meter hoch. Die Blätter sind hart und lederartig mit spitzen Enden. Ihre kleinen, grünlich gelben Blüten haben keine Blätter, wachsen aber von August bis Februar in großer Zahl. Die gelben Früchte sind klein (10mm Durchmesser) und beerenartig und wachsen von November bis April. Der Hirtenbaum wächst in trockenen Gebieten und Halbwüsten. Häufig sät er sich auf Termitenhügeln aus. Vieh und Wild bevorzugen Hirtenbäume ganz besonders und fressen gerne die Blätter und Früchte, aber auch die Rinde. Schmetterlingslarven ernähren sich von den Blättern. Der Hirtenbaum ist eine sehr wertvolle Nahrungsquelle für die Tiere und ein besonders guter Schattenbaum.


Omukaru, Buffalo Thorn, Blinkblaar wag ‘n bietjie, Omukaru, Ziziphus mucronata
Der Stamm dieses Baumes ist sehr rau und rissig mit einer grauen Farbe. Die Äste sind im Zickzack angeordnet. Die spitzen Dornen sind paarweise aufgestellt, wobei ein Dorn gerade und einer gebogen ist. Die Blätter sind hellgrün und unterschiedlich groß. Von Oktober bis April wachsen an dem Baum kleine, gelb-grüne Blüten. Die Beeren sind rotbraun mit einer geschrumpelten, trockenen Haut und wachsen zwischen Februar und August. Wilde Tiere fressen gerne die Blätter, während Vögel und Säugetiere die Früchte bevorzugen. Das Holz ist sehr hart und schwer.

Weißdornakazie, Sweet Thorn, Soetdoring, Acacia karroo

Der Weißdorn ist im südlichen Afrika sehr verbreitet und kommt insbesondere an Trockenflüssen und Stauseen vor. Dieser mittelgroße Baum hat einen schwarzen Stamm, eine ausladende, runde Krone und wirft seine dunkelgrünen Blätter im Winter ab. Die langen, weißen Dornen stehen paarweise und die Hülsen sind sichelförmig. Von Oktober bis Februar blüht am Baum eine Vielzahl von gelben Kätzchen, die sehr gut riechen. Diese ziehen viele Insekten an, die wiederum Vögel anlocken. Viele Wildtiere bevorzugen die Blätter und Schoten. Das Holz eignet sich gut für die Verarbeitung von Möbeln sowie für Zaunpfähle und als Feuerholz. Der Baum ist resistent gegen Frost und Dürre.

Wurmrindenbaum, Worm-cure albizia, oumaboom, Albizia anthelmintica

Dieser geschützte Baum kann bis zu zehn Meter hoch werden und hat eine weiche, gräuliche Rinde. Diese kann in pulverisierter Form für die Behandlung von Bandwürmern verwendet werden. Eine Besonderheit sind die weißen Staubfäden, die die cremefarbenen Blüten bilden. Die hülsenartigen Früchte wachsen in den Monaten von September bis November. Wildtiere fressen oft die Zweige an.

Sources

List of Species Onduruquea – April 2010 © Luise Hoffmann
Hoffmann, Luise (2011): Bäume an Rastplätzen und Fernstraßen. Der Weißdorn (Acacia karroo. In: Allgemeine Zeitung. (Publ.: 03.02.2011. Access: 24.06.2011, 11:57 CEST)
Hoffmann, Luise (2007): Rastplätze an Namibias Fernstraßen: Der Hirtenbaum. In: Allgemeine Zeitung. (Publ.: 04.10.2007. Acess: 22.06.2011, 18:46 CEST)
Mannheimer, Coleen A. & Curtis, Barbara A.(Hrsg.) (2009): Le Roux and Müller’s Field Guide to the Trees and Shrubs of Namibia. Windhoek: Macmillan Education Namibia.
Pooley, Elsa (1999): Trees of Southern Africa. Sasol First Field Guide. Cape Town: Struik Publishers (Pty) Ltd., pg. 10, 11, 18, 55.

Wikipedia




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